Musikseminar in Melchtal / OW 2011

Musikseminar vom 21. - 25. April 2011 in Melchtal/OW

Musik, Kultur, Gesang & Tanz aus Bulgarien

Ostern: Donnerstag 21.4. 18.00 Uhr bis Montag 25.4. 10.00 Uhr.

Mit:

Desislava Stefanova/ Chor www.londonbulgarianchoir.co.uk

Nikolaj Doktorov/ Varna Kaval musik. Leitung www.ndoctorov.com

Toncho Tonev/ Plovdiv Akk. (video)

Ivan Kovachev/ Gabrovo Gadulka, Violine www.folkfactory.com

Sylvie Manojan/ Varna,Zürich Tambura, Gitarre

Nehrun Aliev/ Radovis,Zürich Klar/ Perc www.aliev.ch/Musiker/NehrunAliev.htm

Vessela Gencheva/ Sofia Tanzworkshops, Kindertanz (video1, video2)

Corinne Bühler Miskovic/ Zürich Warming-Up, Tanz

Dragni Dragnev/ Varna (Gast) Cura & Kaba- Gajda (video)

Petia Dragneva/ Varna(Gast) Gesangsstunden (video)

 

Konzert der Dozent/innen am Samstag, 23. April um 20.00 Uhr (Besucher willkommen!)

 

Wir wagen uns an ein rein bulgarisches Musikseminar. Der Chorgesang wird wieder im Zentrum stehen, dafür sorgt Desislava Stefanova. Alle typisch bulgarischen Instrumente sind durch ausgewiesene Dozenten vertreten! Dieser Musikkurs richtet sich an fortgeschrittene Musiker/innen und Sänger/innen, die auch offen für Tanz sind. Einen Monat vor dem Kurs werden Noten und CD zum Üben verschickt.

Anmeldeformular

Im ersten Teil des Seminars werden wir vor allem gemeinsam singen, spielen und tanzen und in den Instrumentengruppen mit den einzelnen DozentInnen arbeiten. Im zweiten Teil werden wir kleinere Orchester bilden und mit den Sänger/innen zusammen an selbst gewählten Stücken arbeiten. Am Sonntagabend spielen, singen und tanzen wir einander vor. An den Nachmit-tagen ist geplant, dass die Dozenten zu speziellen Themen Workshops anbieten. Petia und Dragni geben Gesang- und Gaidaspezialstunden. Bitte bei der Anmeldung vermerken. Am Abend wird in Kulturecken das aktuelle -auf Musik und Tanz bezogene- kulturelle Leben in Bulgarien vorgestellt. Die Dozenten werden am Samstagabend 20.00 ein Konzert geben, zu dem Besucher willkommen sind!

Die Dozenten

Menschen, die zum ersten Mal bulgarische Musik hören, sind oft beeindruckt und berührt von ihrer enormen Kraft, Vitalität und Schönheit.

Bulgarischer Gesang hat tatsächlich einen einzigartigen Stil. Seine ungleichen Rhythmen und ungewöhnlichen Harmonien lassen die Seele “schmelzen” - zusammen mit der bulgarischen Gesangstechnik, die der Stimme Kraft gibt und dem Herz eine Stimme!

Dessislava Stefanova wuchs singend auf. Schon mit 18 Jahren war sie eine erfahrene internationale Sängerin und hat viele Jahren als professionelle Sängerin und Assistentin im berühmten “Philip Koutev Bulgarian National Folk Ensemble” gesungen.

Seit 2000 arbeitet sie in Grossbritannien. Dank ihrer unermüdlichen Geduld und Hingabe hat ihr Chor, der “London Bulgarian Choir” aus grösstenteils nicht bulgarischen Sängern und Sängerinnen die Herzen vieler Engländer und Bulgaren gewonnen.

Dessislava Stefanova wird in diesem Workshop den Teilnehmern eine Chance geben, sich in die reiche lebendige Tradition zu stürzen. Wir werden eingeführt in die Basistechniken des bulgarischen Gesangs und erlernen spezielle Stimmeffekte (wie “Vibrieren” und “Schluckauf”), die im bulgarischen Gesang eingesetzt werden.

Wir werden schöne, lustige und berührende mehrstimmige bulgarische Lieder lernen. Dieser Workshop eignet sich für alle, die gerne singen. Die Unterrichtssprache ist Englisch.



Die Kaval, eine bulgarisches Flöte, die es schon seit etwa 3000 Jahren gibt, darf im bulgarischen Musikseminar nicht fehlen!!

Wie bei einer Querflöte wird über die obere scharfe Kante der Bohrung geblasen, um den Ton zu erzeugen. Kavals gibt es in verschiedenen Stimmungen, die alle ihren spezifischen Klang haben und je nach Formation zur Geltung kommen.

Nikolay Doktorov ist in Varna an der Schwarzmeerküste mit der Kaval aufgewachsen. Nach seinem Studium an der “Philip Koutev Secondary Music School” in Kotel und der “Plovdiv Academy of Music, Dance and Fine Arts” spielt er als Mitglied mehrerer Folkensembles in Bulgarien und den USA. Nicht nur an der Musikhochschule "Anton Strashimirov" in Varna unterrichtet er junge talentierte Kavalspieler – seine (anderen) Kavalschüler leben verstreut in der ganzen Welt.

Nikolay unterrichtet im Workshop dieses schöne Instrument. Auch interessierte Flötisten können erste Erfahrungen auf der Kaval machen. Die Unterrichtssprache ist Englisch.


Erst seit etwa 1930 hat das Akkordeon mit seinen unzähligen Möglichkeiten seinen Platz in der bulgarischen Folkloremusik eingenommen, jetzt ist es nicht mehr weg zu denken.

Als achtjähriger Knabe begann Toncho Tonev seine virtuose Karriere. Nach verschiedene Musikschulen studierte er in der “Academy of Music, Dance and Arts” in Plovdiv, wo er jetzt immer noch als Lehrer tätig ist. Nebenher macht er bei vielen Wettbewerben und Festivals mit, wo er auch mehrere Preise erhielt.

Für Toncho bedeutet die bulgarische Volksmusik Schönheit, Inspiration, sein Leben! Er hatte das grosse Vergnügen, mit berühmten Akkordeonmeistern zusammenzuspielen.

In seinem Workshop wird er uns bulgarische Melodien, das Begleiten der unterschiedlichen Rhythmen, sowie die Feinheiten der reichen Verzierungen auf dem Akkordeon näher bringen.

Die Unterrichtssprache ist Englisch.


Die Gâdulka ist ein weit verbreitetes Streichinstrument in Bulgarien. Nur in den Rhodopen und in einem Teil des Piringebirges fehlt sie in der Volksmusik. Die drei Melodiesaiten der Gâdulka werden nicht auf dem Griffbrett, sondern frei gedrückt, was dem Klang seinen spezifisch runden, vollen Ton gibt. Dazu schwingen die acht Resonanzseiten, die nicht gespielt werden.

Ivan Kovachev wuchs mit der bulgarischen traditionellen Musik auf. Er studierte an der “Philip Koutev Music School” in Kotel, später an der “Academy of Music and Dance Art” in Plovdiv Geige, Gâdulka, Tambura und Bouzouki. Er hat grosse Erfahrung als Musiker, Komponist, Arrangeur und unterrichtet Studenten aus der ganzen Welt. In den letzten 10 Jahren hat er sein mobiles Tonstudio “folkfactory” aufgebaut und begleitet bekannte Gruppen. Zudem kreiert er Software für das Selbststudium mit verschiedenen Instrumenten. Ivan wird in seinem Workshop Gâdulka- und Geigenspieler unterrichten und seine reiche Erfahrung und grosses Wissen einfliessen lassen. Die Unterrichtssprache ist Englisch.


Im Pirin- und Rhodopengebirge als Hauptinstrument, in anderen Regionen Bulgariens eher als Begleitinstrument, nimmt die Tambura ihren wichtigen Platz in der traditionellen bulgarischen Musik ein. Die vier Doppelsaiten der Tambura werden mit einem Plektrum geschlagen oder gezupft.

Sylvie Manojan, die mit 12 Jahren aus Varna in die Schweiz kam, hat im Alter von 14 Jahren die Life Musik kennengelernt und angefangen, Tambura und Gitarre zu lernen. Nachdem sie in Holland, wo sie in verschiedenen Musikgruppen spielte, ihr Gitarrenstudium abgeschlossen hatte, kam sie 2006 zurück in die Schweiz. 2010 schloss sie neben ihrem Musikunterricht ein weiteres Studium (Diploma of advanced studies) für klassische Gitarre ab.

Im Workshop für Gitarre und Tambura wird Sylvie uns die besondere Technik des Gitarren- und Tamburaspiels als Soloinstrument sowie als Begleitinstrument nahebringen.

Die Unterrichtssprache ist Deutsch.


Was ist die bulgarische Musik ohne Klarinette... Als modernes Instrument ist die Klarinette in Bulgarien nicht mehr weg zu denken!

Nehrun Aliev tritt in die musikalischen Fussstapfen seines Vaters Marem. Aufgewachsen in Mazedonien, absolvierte er in Zürich sein Studium an der Musikhochschule mit grossem Erfolg. Er spielt in mehreren Formationen, zum Beispiel im “Aliev Bleh Orkestar”, was von seinem Vater Marem gegründet wurde. Begleitet mit Tâpan oder Darabuka bekommen viele bulgarische Stücke erst ihren besonderen Drive und Reiz. In Nekos Workshop kommen die Bläser und die Perkussionisten auf ihre Kosten.

Neko wird uns ausser den Klängen der Klarinette und Rhythmen der Trommel(n) auch die moderne bulgarische Musik nahe bringen. Die Unterrichtssprache ist Deutsch.


Auch dieses Jahr wird uns Corinne Bühler Miskovic wieder mit ihrem Warming-Up speziell für Musiker und Tänzer in den Tag begleiten.

Seit sie sich erinnern kann, tanzt Corinne, Tanzen ist Teil ihres Lebens. Mit Musik und Tanz fliesst für sie alles zusammen, es ist wie die Luft zum Atmen, die Lust zu Leben.

In ihrem Workshop wird sie zu jedem gespielten und gelernten Musikstück einfache Grundschritte samt Variationen zeigen, damit alle Teilnehmenden zum Schluss zu ihrer eigenen Musik auch tanzen können. Ziel sind nicht komplizierte Choreographien sondern das gemeinsame Tanzen wie an einem unvergesslichen Hochzeitsfest!

Die Unterrichtssprache ist Deutsch.


Zusammen mit Corinne wird uns Vesela Gencheva aus Sofia die schönen bulgarischen Tänze lernen. Als erfahrene Choreografin hat sie viel Erfahrung als Tanzdozentin. Mit ihrer reichen Erfahrung mit Kindergruppen, mit dem sie mehrere Tourneen in Westeuropa bestritten hat, wird Vesela ausserdem für die Kinder eine Tanzgruppe anbieten.

Die Unterrichtssprache ist Deutsch.


Dragni Dragnev und Petia Dragneva aus Varna werden als Gast im Seminar dabei sein. Dragni, ein begabter Gaidaspieler und -lehrer, wird Cura- und Kabagaida in privaten Stunden unterrichten.

Wer seine Gesangstechnik im bulgarischen Gesang verbessern möchte, kann bei Petia, einer erfahrenen Sängerin und Gesangslehrerin private Gesangsstunden buchen.

Die privaten Unterrichtsstunden werden mit Dragni und Petia separat abgerechnet, sie sind nicht im Kursgeld inbegriffen.

Die Unterrichtssprache bei beiden ist Englisch.


Kost & Logis

Das Institut Melchtal www.institut-melchtal.ch ist Teil eines Benediktinerklosters und liegt an der Route zum Skigebiet Melchsee-Frutt in einem engen, wildroman-tischen Tal auf 900 Metern. Es verfügt über viele 4er und 6er-Zimmer mit Einzelabteilen. Darin gibt es ein Bett und ein Lavabo mit k/w Wasser und es ist mit einem Vorhang abschliessbar. Die Bettwäsche ist im Preis inbegriffen, nicht jedoch eigene Badetücher. Für Kinder unter 12 Jahren sollte ein Schlafsack mitgenommen werden. Wer im Hotel übernachten möchte, meldet sich beim Hotel Alpenhof-Post Tel. 041 669 12 37 (Fr. 55.-/ m.Frühst.) oder im Hotel Nünalp Tel 041 669 12 24 (ca.40.- einfach, o. Frühst.) beide in unmittelbarer Nähe und bezahlt CHF 60/48 € weniger vom Gesamtpreis, kann aber im Institut alle Mahlzeiten einnehmen.

Die Küche

wird organisiert von der Reiseköchin Ines Riesco und ihrem Team. Es erwartet uns eine originelle Vollwertkost, auch vegetarisch! Weitere Infos unter www.reisekoechin.ch Wie es in VTI-Kursen Tradition ist, werden alle Teilnehmenden an einem Tag das Morgenessen zubereiten, sie werden für eine Abwasch- oder Reinigungsarbeit im Haus eingeteilt. Wer auf eine Reduktion des Kurspreises angewiesen ist, kann diese durch Mehrarbeit in diesem Bereich erhalten.

Die Bar

wird wieder der ruhige Ort im Sturm sein. Im Pre-pay-Verfahren kann man sich ein Guthaben einrichten und sich in den Pausen und abends verwöhnen lassen.

Das Komitee

Karen und Richard Gruno, Martin Vogt, Sigi Nagel

Preise & Anmeldung

• Erwachsene CHF 620 / € 496
• Studenten*) CHF 490 / € 392
• Schüler 13-18J.*) CHF 390 / € 312
• Kinder bis 12 mit Kurs CHF 210 / € 168
• Kinder bis 12 ohne Kurs CHF 160 / € 128
• Gäste ohne Kurs CHF 320 / € 256 (nur Abendprogramm)

*) mit Kopie Legi / Schülerausweis

Optionale Aufpreise (pro Person, 4 Nächte):

• 2er-Zimmer m. fl. W. CHF 160 / € 128 solange Vorrat, bitte Bestätigung von K.Gruno abwarten

Im Preis sind Kursgeld, Kost und Logis, ein Notenbuch & eine Üb-CD enthalten!!

Anmeldeschluss: 1. März 2011

Den Kursbeitrag bitte gleichzeitig mit der Anmeldung auf folgendes Postkonto einzahlen:

Postkonto 40-525880-3
Lagerkonto 3
Volkstanz & Tanzmusik International (VTI)
5400 Baden

Einzahlungen aus dem Ausland:

Eurokonto: Volkstanz&Tanzmusik Int. VTI Baden , Lagerkonto 3, Postkonto 91-52999-0 Swift-Code POFICHBEXXX

IBAN CH 56 0900 0000 9105 2999 0 Empfängerbank: Swiss Post - Post Finance, Nordring 8, 3030 Bern Clearing Nr. 9000

Kassier: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Der Versand von Notenbuch und CD erfolgt erst nach der Einzahlung!

 

Bei Abmeldung nach dem 14. März 2010 (ohne eine Ersatzperson zu stellen) werden CHF 100 / € 80 für unsere Umtriebe einbehalten und Notenbuch/CD müssen separat bezahlt werden.

Für Besucher ist eine Anmeldung erforderlich.

(s. oben, eine Übernachtung mit VP: ca. 80 CHF)

Änderungen des vorliegenden Programms bleiben vorbehalten.

Anmeldeformular

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